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Gehirn und Gesundheit

Faszinierend und vernetzt – unser Gehirn steuert jede unserer Bewegungen, jeden unserer Gedanken. Wer versteht, wie es funktioniert, kann die eigene Gesundheit besser schützen. Eine Reise in unsere Schaltzentrale.

  • Das menschliche Gehirn ist ein faszinierendes Organ
  • So funktionieren die Hirnlappen
  • Wie unsere Organe das Gehirn beeinflussen
  • Was Bildschirme mit unserem Gehirn machen

Das menschliche Gehirn ist ein faszinierendes Organ

Unser Gehirn ist die Kommandobrücke unseres Körpers. Es koordiniert alle lebenswichtigen Funktionen und steuert unsere Bewegungen, Gedanken und Emotionen.

Damit es gesund und im Gleichgewicht bleibt, ist unser Gehirn jedoch auf die anderen Organe angewiesen. Wer diese Zusammenhänge versteht, setzt auf ganzheitliche Prävention. Denn: Für ein gesundes Hirn braucht es einen gesunden Körper. Obwohl es im Durchschnitt nur 1.4 Kilogramm wiegt, beherbergt unser Gehirn rund 86 Milliarden Nervenzellen. Es besteht aus zwei Hälften, der linken und der rechten, die jeweils verschiedene Lappen mit eigenen Aufgaben enthalten. Hunger, Stress, Nachdenken oder Lust: Unser Gehirn nimmt Signale aus Körper und Umgebung auf und schaltet die passenden Bereiche ein, damit wir angemessen reagieren können.

So funktionieren die Hirnlappen

Jeder Hirnlappen erfüllt eigene Funktionen, doch erst das Zusammenspiel macht das Gehirn zu einem Ganzen. Wenn wir Hunger verspüren, verarbeitet der Scheitellappen dieses Signal, die Inselrinde lässt uns das Leeregefühl im Magen spüren, der Stirnlappen trifft die Entscheidung zu essen und der Schläfenlappen sorgt dafür, dass wir Geschmäcker erkennen. Hunger stillen ist also Teamarbeit: Fast alle Hirnregionen sind daran beteiligt.

Wie unsere Organe das Gehirn beeinflussen

Unser Gehirn ist kein Einzelkämpfer, es steht im ständigen Austausch mit den anderen Organen. Und genau diese Organe entscheiden mit über unsere geistige Fitness. Die beste Vorsorge? Ausgewogene Ernährung, nicht rauchen, Alkohol nur in Massen, regelmässige Bewegung: Was dem Körper guttut, stärkt auch den Geist.
Das Herz
Als Taktgeber der Blutzirkulation versorgt es das Gehirn mit Sauerstoff und Nährstoffen, damit es zuverlässig arbeiten kann. Ein gesunder Herzschlag hält Emotionen und Aufmerksamkeit im Gleichgewicht. Umgekehrt erhöhen Durchblutungsstörungen oder Herz‑Kreislauf‑Krankheiten wie Bluthochdruck das Risiko für Demenz und Schlaganfall.
Die Leber
Sie filtert Giftstoffe, reguliert Nährstoffe und sorgt damit für ein gesundes Umfeld für Gehirn und Nervenzellen. Wenn sie schwächelt, können Toxine ins Gehirn gelangen. Mögliche Folgen sind Gedächtnis‑ und Konzentrationsprobleme sowie ein erhöhtes Risiko für körperliche oder mentale Beschwerden.
Der Darn
Als Verdauungsorgan nimmt er Nährstoffe auf und verteilt sie an andere Organe. Über den Vagusnerv kommuniziert er direkt mit dem Hirn. Serotonin aus dem Darm beeinflusst Stimmung, Stress und Gedächtnis. Gerät das Darmgleichgewicht aus dem Lot, kann das Angst und Depression fördern oder neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson verschlimmern.

Die Neuronen als Schaltzentrale unseres Nervensystems

Unsere Neuronen sind Boten. Dank der Informationen, die sie übermitteln, können wir uns bewegen, denken und erinnern. Doch so leistungsfähig dieses Netzwerk ist, bleibt es empfindlich.

Gehen Nervenzellen verloren oder funktionieren nicht mehr richtig, spricht man von neurodegenerativen Erkrankungen. Die häufigsten sind Alzheimer und Parkinson. Alzheimer entsteht durch den fortschreitenden Abbau von Nervenzellen, die für Gedächtnis und Orientierung zuständig sind. Parkinson betrifft hingegen die Region des Gehirns, die Bewegungen steuert: Die Neuronen, die Dopamin produzieren – entscheidend für die Koordination –, sterben ab. Die Folge sind Zittern und Muskelsteifheit.

Die Epilepsie wiederum ist eine chronische neurologische Erkrankung, die durch eine abnorme und übermässige elektrische Aktivität der Nervenzellen ausgelöst wird.

Was Bildschirme mit unserem Gehirn machen

Benachrichtigungen, Warnungen, Nachrichten … In der heutigen vernetzten Gesellschaft ist unser Gehirn einer ständigen Reizflut ausgesetzt. Das zerstreut unsere Aufmerksamkeit und erschwert die Konzentration – ein Trend, den soziale Netzwerke und KI noch verstärken. Werden unsere kognitiven Fähigkeiten weniger gefordert, schwinden Kompetenzen wie Informationssuche, Analyse und Gedächtnisleistung.Übermässiger Konsum digitaler Inhalte kann sogar zu geistiger Trägheit führen, bekannt als « brain rot », die die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns insgesamt beeinträchtigt.
1
Abschalten
Gönnen Sie sich regelmässige Pausen und Aktivitäten ohne Bildschirm. Das beruhigt Ihre Neuronen – Konzentration und Gedächtnis danken es Ihnen.
2
Begrenzen und bewusst nutzen
Reduzieren Sie Ihre Bildschirmzeit und schalten Sie überflüssige Benachrichtigungen ab – die meisten Smartphones bieten dafür praktische Einstellungsmöglichkeiten. Apps wie One Sec gehen noch weiter: Sie bremsen das gedankenlose Öffnen von Social-Media-Apps, indem sie eine kurze Wartezeit einbauen und die Anzahl täglicher Zugriffe anzeigen. Das schafft Bewusstsein und fördert einen achtsamen Umgang.
3
Planen
Erholung ist unverzichtbar für unser Gehirn. Legen Sie eine fixe Zeit fest, zu der Sie abends den letzten Blick auf den Bildschirm werfen. So kann der Geist zur Ruhe kommen und Sie finden leichter in erholsamen Schlaf. Und warum nicht «digitale Freizonen» einrichten? Machen Sie Ihr Schlafzimmer zur echten Ruheoase.

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Info
Warum Träume für unser Gehirn wichtig sind
Mal freudvoll, dann wieder verstörend: Träume erfüllen eine wichtige Aufgabe. Sie ermöglichen es dem Gehirn, die Eindrücke und Lerninhalte des Tages zu festigen, indem diese während des Schlafs erneut aktiviert und so im Langzeitgedächtnis verankert werden. Dieser Prozess wird als Gedächtniskonsolidierung bezeichnet. Doch Träume können noch mehr: Sie helfen uns, Emotionen zu verarbeiten. Indem sie erlebte Situationen wiederholen, mildern sie deren Wirkung und fördern unser seelisches Gleichgewicht.
Info
Brainfood für ein starkes Gehirn
Kennen Sie « Brainfood »? So nennt man Lebensmittel, die unserem Gehirn besonders guttun. Sie unterstützen seine Leistung mit reichlich Antioxidantien, gesunden Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen. Avocados, Olivenöl und fettreiche Fische mit Omega‑3 stärken das Gedächtnis und die Denkfähigkeit. Grünes Blattgemüse und Heidelbeeren schützen unser Gehirn vor oxidativem Stress, also vor Schäden durch freie Radikale, die die Zellalterung beschleunigen. Und für den kleinen Hunger zwischendurch? Greifen Sie zu einer Handvoll Nüsse oder einem Stück dunkler Schoggi – für starke Nerven und volle Konzentration.
Info
So schützen wir unser Gehirn vor Stress und beugen mentaler Erschöpfung vor
Bei akutem Stress produziert unser Gehirn Adrenalin und Cortisol – Hormone, die uns Energie geben, um die Situation zu bewältigen. Hält die Stressphase jedoch länger an, ermüdet das Gehirn und kann diese Hormone nicht mehr in ausreichender Menge bereitstellen. Die Folgen: Konzentrationsprobleme, Angstzustände, mentale Erschöpfung usw. Doch es geht auch anders. So bleibt Ihr Gehirn im Gleichgewicht:
  • Tief durchatmen. Schon fünf Minuten bewusste Atmung pro Tag beruhigen das Nervensystem.
  • Bildschirmfreie Pausen. Sie schaffen Raum für Erholung und zum Aufladen der Batterien.
  • Guter Schlaf. Er regeneriert das Gehirn und unterstützt das Verarbeiten von Emotionen.
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