Was langfristig gesund hält: Ernährung, Bewegung und Balance
Prävention, Ernährung, auf den Körper abgestimmte Bewegung und technologische Innovationen eröffnen Frauen vielfältige Möglichkeiten, ihre Gesundheit aktiv zu stärken.
Ernährung: Was der Körper wann braucht
Der Körper verändert sich, und mit ihm seine Bedürfnisse. Ein genauer Blick lohnt sich. In jungen Jahren spielt Eisen eine Schlüsselrolle. Durch die Menstruation steigt der Bedarf, und ein Mangel macht sich oft rasch bemerkbar, etwa durch Müdigkeit. Gute Eisenquellen sind rotes Fleisch, Leber, aber auch pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Tofu oder Kürbiskerne. Pflanzliches Eisen kann der Körper übrigens besser aufnehmen, wenn es mit Vitamin C kombiniert wird. Ein Spritzer Zitronensaft, etwas frischer Peterli oder eine Kiwi genügen bereits. Kaffee und Tee hingegen können die Eisenaufnahme hemmen. Besser ist es, sie mit etwas Abstand zu den Mahlzeiten zu trinken.
Und als Erwachsene?
Im Erwachsenenalter rückt Magnesium in den Fokus. Es trägt dazu bei, Stress zu regulieren und die Schlafqualität zu verbessern, zwei wichtige Faktoren im oft anspruchsvollen Alltag vieler Frauen. Gute Quellen sind Nüsse und Samen, Hülsenfrüchte und dunkle Schokolade.
Mit den Jahren verändern sich die Bedürfnisse erneut. Rund um die Menopause und darüber hinaus gewinnen Calcium und Vitamin D an Bedeutung, da sie zur Erhaltung der Knochendichte beitragen. Milchprodukte, fettreiche Fische mit viel Omega 3, Mandeln und vernünftig dosierte Aufenthalte an der Sonne können Wunder wirken. Da ein Mangel an Vitamin D in der Schweiz häufig ist, kann es sinnvoll sein, die Werte ärztlich überprüfen zu lassen und bei Bedarf gezielt zu ergänzen.