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Frauen und Sport

Regelmässige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und ein gesunder Lebensstil tragen dazu bei, die Gesundheit langfristig zu erhalten. Bereits kleine Gewohnheiten können in jeder Lebensphase viel bewirken.

  • Was langfristig gesund hält: Ernährung, Bewegung und Balance
  • Bewegung und Frauengesundheit: Darauf kommt es an

Was langfristig gesund hält: Ernährung, Bewegung und Balance

Prävention, Ernährung, auf den Körper abgestimmte Bewegung und technologische Innovationen eröffnen Frauen vielfältige Möglichkeiten, ihre Gesundheit aktiv zu stärken.

Ernährung: Was der Körper wann braucht


Der Körper verändert sich, und mit ihm seine Bedürfnisse. Ein genauer Blick lohnt sich. In jungen Jahren spielt Eisen eine Schlüsselrolle. Durch die Menstruation steigt der Bedarf, und ein Mangel macht sich oft rasch bemerkbar, etwa durch Müdigkeit. Gute Eisenquellen sind rotes Fleisch, Leber, aber auch pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Tofu oder Kürbiskerne. Pflanzliches Eisen kann der Körper übrigens besser aufnehmen, wenn es mit Vitamin C kombiniert wird. Ein Spritzer Zitronensaft, etwas frischer Peterli oder eine Kiwi genügen bereits. Kaffee und Tee hingegen können die Eisenaufnahme hemmen. Besser ist es, sie mit etwas Abstand zu den Mahlzeiten zu trinken.

Und als Erwachsene?

Im Erwachsenenalter rückt Magnesium in den Fokus. Es trägt dazu bei, Stress zu regulieren und die Schlafqualität zu verbessern, zwei wichtige Faktoren im oft anspruchsvollen Alltag vieler Frauen. Gute Quellen sind Nüsse und Samen, Hülsenfrüchte und dunkle Schokolade.

Mit den Jahren verändern sich die Bedürfnisse erneut. Rund um die Menopause und darüber hinaus gewinnen Calcium und Vitamin D an Bedeutung, da sie zur Erhaltung der Knochendichte beitragen. Milchprodukte, fettreiche Fische mit viel Omega 3, Mandeln und vernünftig dosierte Aufenthalte an der Sonne können Wunder wirken. Da ein Mangel an Vitamin D in der Schweiz häufig ist, kann es sinnvoll sein, die Werte ärztlich überprüfen zu lassen und bei Bedarf gezielt zu ergänzen.

Bewegung und Frauengesundheit: Darauf kommt es an

Joggen, schwimmen, Velo fahren oder Gewichte stemmen: Bewegung tut in jeder Form gut. Und noch besser ist sie, wenn sie die spezifischen Bedürfnisse berücksichtigt. Wer Training, Belastung und Ausrüstung auf den eigenen Körper abstimmt, profitiert gezielter und nachhaltiger davon.

Sportschuhe sind ein gutes Beispiel. Frauenfüsse sind nicht einfach kleinere Männerfüsse: Sie sind meist im Vorfuss breiter, an der Ferse schmaler und insgesamt anders geformt. Unpassendes Schuhwerk kann zu Beschwerden in Knien, Hüften oder im unteren Rücken führen, besonders beim Joggen, das den Bewegungsapparat bei jedem Schritt beansprucht.

Auch der Sport-BH verdient Aufmerksamkeit. Eine Studie der ETH Lausanne bestätigt: Fehlt beim Sport der nötige Halt der Brust, kann das die Cooper-Bänder schädigen, die sich nicht mehr erholen.

Eine weitere Besonderheit des Frauensports sind die hormonellen Schwankungen. Je nach Zyklusphase ist der Körper unterschiedlich belastbar. Mal ist er bereit für intensive Einheiten, mal tut ein ruhigeres Tempo besser (mehr dazu auf Seite 11). Es lohnt sich also, das Training entsprechend anzupassen.

Mehr erfahren

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Die Waage lügt nicht
Hierzulande bringen 23% der Frauen und 39% der Männer zu viele Kilos auf die Waage. Zwar sind es in den letzten 30 Jahren deutlich mehr geworden, doch die Schweiz gehört noch immer zu den Ländern mit dem geringsten Anteil an übergewichtigen Menschen weltweit. Zu verdanken ist das gute Ranking vor allem den Schweizer Gewohnheiten in Sachen ausgewogener Ernährung und regelmässiger Bewegung.
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Rauchfrei leben?
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Gut zu wissen
Pourquoi l’activité physique est importante dès l’enfance
In der Schweiz erreichen fast doppelt so viele Jungen wie Mädchen die empfohlenen Bewegungsziele. Dieser Unterschied zeigt sich bereits im Kindesalter und setzt sich bei den Heranwachsenden fort (SOPHYA-Studie). Es geht nicht um Höchstleistungen: Zu Fuss gehen, Velo fahren oder draussen spielen zählen auch. Wichtig ist regelmässige Bewegung, die Freude macht.

Im Fokus: Gesundheitliche Beschwerden, die besonders Frauen betreffen

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